logoblogg.de • Elektrische Zigarette 

Mittwoch, 04.06.2008

Goodbye beautiful Australia

Es ist soweit. Unglaublich aber war. Morgen haben wir schon fast 9 Monate auf diesem wunderschoenen Kontinent verbracht und es ist der Tag des Abschieds gekommen. Ich leide im Moment ziemlich unter Gefuehlsschwankungen. Einerseits freue ich mich wirklich tierisch auf zu Hause, andererseits ist mir auch nur zum Heulen zu Mute, weil diese wunderbare Zeit schon vorbei ist. 9 Monate voller Freude, Traurigkeit, Glueck, Pech, Spannung, Entaeuschung, Aufregung, Sehnsucht, Freiheit, Anstrengung, Entspannung, Langerweile, Angst, Liebe und Hoffnung.

Einfach unglaublich, was wir hier alles erleben durften. Viele Gute und viele schlechte bzw. nicht so einfache Situation haben wir so gut es geht gemeistert. Wir haben sehr viele tolle und einzigartige Menschen kennengelernt. Es ist einfach klasse, abends mit Leuten aus der ganzen Welt zusammen zu Sitzen und Spass zu haben. Auch wenn man von ganz anderen Ecken der Welt kommt, hat man doch die gleichen Interessen. Am Anfang war es ziemlich schwer zu verstehen, dass man hier schnell Menschen kennen lernt, sich mit ihnen super versteht und nach ein paar Tagen schon wieder tschuess sagen muss. Einige "Beziehungen" sind doch sehr oberflaechlich. Die richtigen Freunde, die wir hier aber kennen gelernt haben, moechte ich nicht missen. Trotzdem ist es ein sehr trauriges Gefuehl, sich von diesen Personen zu verabschieden, und zu wissen, dass es in den meisten Faellen der allerletzte Moment war, in dem man der Person in die Augen geschaut hat. Ich hoffe aber Einige wieder zu sehen. Wo ein Wille ist, ist schliesslich auch ein Weg. Trotzdem waren auch ein paar schwarze Schafe dabei. Dadurch haben wir gelernt, dass man nicht blind vertrauen darf und das nicht jeder so handelt, wie man es selber tun wuerde und fuer richtig haelt. Jetzt komme ich nach Hause, im Gepaeck nicht nur Klamotten und Souveniers, sondern auch die Dinge, die man nicht kaufen kann: Erinnerungen (gute und schlechte), die ich nie vergessen werde und die mir Niemand mehr nehmen kann; Neue Freunde, die ich hoffentlich wieder sehen werde; Andere Ansichten zu einigen Dingen im Leben; Erfahrung; Reife.

Das Abenteuer Australien ist zu Ende. Zum Schluss moechte ich noch kurz ein kleines Zitat bringen, das ich schon oefter bei einigen Preisverleihungen aufgeschnappt habe. "Ich danke meiner Mama und meinem Papa. Ohne euch waere das alles nicht moeglich gewesen. Ohne euch waere ich nicht hier und ohne euch waere ich nicht der Mensch, der ich bin (mit allen guten und schlechten Seiten :-)) DANKE." Auch ein riesen Dankeschoen an euch alle, die ihr immer so fleissig gelesen und Kommentare geschrieben habt. Ihr habt mir ein Stueck zu Hause nach Australien gebracht.

So, das war jetzt sentimental genug, jetzt noch kurz die Fakten. Bluette haben wir heute (04.06.2008, ein Tag vor unserem Abflug) entgueltig fuer $2400 an einen 41 jaehrigen, recht seltsamen Englaender verkauft. Ich hoffe, er passt gut auf sie auf und sie fahert noch weitere 20 Jahre durch Australien. Morgen fliegen wir um 15:55 Uhr nach Singapur. Ich melde mich, wenn es moeglich ist, waehrend der naechsten Tage nochmal. Auf jeden Fall folgt auf dieser Seite, auch wenn ich dann schon zu Hause bin, noch ein Bericht von Thailand mit Bildern.

Ich freue mich, euch bald persoenlich wieder zu sehen.

Bis die Tage

Mittwoch, 21.05.2008

Newsflash

Hallo!!!

Ich moechte euch nur kurz die neusten Neuigkeiten mitteilen. Wegen drastischen Problemen beim Verkaufen von Bluette (keiner will sie haben bzw. ca. 100000 andere Leute versuchen auch grade ihr Auto zu verkaufen) und dem somit ausbleibendem geplanten Geldsegen, haben Greta und ich uns dazu entschieden, unsere bevorstehende Thailandreise etwas zu verkuerzen. Am Montag sind wir zu unserer Fluggesellschaft gegangen und haben dem netten Herren, bei dem wir auch schon letztes Mal umgebucht hatten, unsere Wuensche mitgeteilt. Gegen alle Erwartungen konnten alle Fluege an unseren Wunschterminen bestaetigt werden und dieser unglaublich liebe Mann hat das alles auch noch umsonst gemacht. Wenn das mit Bluette doch auch nur so gut klappen wuerde. Wir verlassen also, wie vorher schon geplant am 05. Juni Australien und fliegen nach Singapur. Dort verbringen wir 3 Tage und fliegen dann weiter nach Bangkok. Von dort aus werden wir gleich weiter in den Norden reisen und dort die meiste Zeit verbringen. Die letzten 3 Tage sind allerdings fest zum Shoppen in Bangkok eingeplant. Insgesamt bleiben wir 10 Tage in Bangkok. Ich werde dazu noch mehr schreiben, wenn wir alles etwas besser geplant haben. Nach den 10 Tage geht es noch nach London, dort bleiben wir 3 Tage und am 21 Juni sind wir wieder in Hamburg. Das ist genau heute in einem Monat. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist und irgendwie kann ich mir auch gar nicht vorstellen, bald schon wieder zu Hause zu sein. Aber eins kann ich euch sagen: Ich freu mich!!! auch wenn ein weinendes Auge dabei ist.

Morgen haben wir was ganz Tolles vor. Greta und ich gehen ins Musical in "Billy Elliot". Das wird bestimmt klasse. Hier in Sydney wird es arschkalt. Wir haben fast immer grade mal 20 Grad und man brauch echt ne Jacke. Da kommt glatt Weihnachtsstimmung auf.

Bis ganz bald

Donnerstag, 08.05.2008

Bilder

Hallo erstmal,

keine Angst, ich schreibe nicht nochmal so viel. Nur ein kleiner Nachtrag: Die Bilder sind online. Wie immer auf

http://nadine-australien1.medion-fotoalbum.de/

in dem Ordner "Outback Australia".

Ich wuensche euch viel Spass beim anschauen und danke fuer die Kommentare, ich musste sooo lachen :-)

Bis ganz bald

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Mittwoch, 07.05.2008

Outback Australia

Hello again,

die Zivilisation hat mich wieder!!!! Wir sind gesunde, gluecklich und ziemlich schmutzig aus dem Outback zurueck gekehrt. Wir haben sooo viel erlebt, was genau erfahrt ihr jetzt:

Anreise nach Alice Springs

Mit dem eigentlich recht bekannten Zug "The Ghan" sind wir am Sonntag von Adelaide nach Alice Springs gefahren. Die Fahrt hat 14 Stunden gedauert und hat uns quer durchs Outback gefuehrt. Die lange Zeit haben wir mit Lesen und aus dem Fenster gucken und feststellen, dass es eigentlich Nichts zu sehen gibt, verbracht. Die Nacht war nicht ganz so angenehm, da wir als richtige Backpacker natuerlich nicht in einem Schlafwagen, sondern in einem ganz stink normalen Grossraumabteil mit Sitzen gefahren sind. Richtig viel Schlaf haben wir nicht bekommen, but it could be worse. Am Montag mittag sind wir in Alice Springs angekommen und haben uns erstmal ein bisschen umgeschaut. Alice Springs ist eine sehr kleine, nicht wirklich huebsche Stadt. Hier leben sehr viele Aboriginals, die meisten leider sehr heruntergekommen. Wir sind ziemlich schnell wieder ins Hostel und haben frueh geschlafen, um fuer morgen fit zu sein.

Dienstag, 29.04.08

Um 12 Uhr wurden wir von unserem Reisefuehrer J.P. abgeholt. Nachdem wir alle Mitreisenden eingesammelt hatten, ging es los. J.P. ist ein 29. jaehriger Australier und echt ein cooler Typ. Kein tpischer eingefahrener, langweiliger Reisefuehrer. Unsere Gruppe war klasse, die Beste, die wir bis jetzt hatten. Ein paar Deutsche, ein paar Englaender,1 italienisches Paerchen, 2 Hollaenderinnen, 1 Oesterreicher und eine Mexikanerin. Alle total unterschiedlich und verdammt lustig. Am ersten Tag sind wir bis zur Kings Creek Station gefahren, ein riesen Zeltplatz im Outback. J.P. hat waehrend der Fahrt mit den zwei Hollaenderinnen Karten gespielt, wie gesagt, er ist locker drauf. Abends haben sind wir beim Lagerfeuer zusammengesessen. Wir sassen da ganz entspannt und haben uns unterhalten, und da kommt doch tatsaechlich schon die erste, nicht gerade kleine Spinne anspaziert. Ich hab mir natuerlich vorher eingeredet, dass die nicht zum Feuer kommen, tja, falsch gedacht. Als eine Spinne dann aber sogar den Stuhl einer Mitreisenden hochgekrabbelt ist, war es bei mir mit der entspannten Lagerfeuerstimmung vollkommen vorbei. Ich habe mich ca. jede 1,5 Minuten pruefend umgeschaut. Die zwei Bacardi Cola haben dann aber doch ein bisschen geholfen. Um ca. 23:00 Uhr sind wir in unsere Swags gegangen. Ein Swag ist eine Art grosser Schlafsack. In diesen grossen Schlafsack legt man sich mit seinem normalen Schlafsack. Der Kopf guckt oben raus. So haben wir mitten im Outback auf dem Boden geschlafen und den wunderschoenen Sternenhimmel bestaunt. Den Gedanken an irgendwelche Spinnen und Schlangen, die mir ohne Probleme in meinem Swags Gesellschaft haetten leisten koennen, habe ich weitestgehen verdraengt.

Mittwoch, 30.04.08

"Mausi, bist du wach? Aufstehen!" So wurde ich von Gretas zarter Stimme morgens um 05:30 Uhr geweckt. Die erste Nach hatten wir also ueberlebt, schomal etwas. Kurz wurde die Zahnbuerste in den Mund geschoben und dann ging es gleich zum Kings Canyon zu einer Wanderung. Der Aufstieg auf den Canyon war was. Sowas anstrengendes habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Das Alles um 6 Uhr vor dem Fruehstueck. Da musste ich mich oben erstmal hinsetzen und wieder zu Atem kommen. Ich sags ja, das Alter kommt schneller als man denkt. Die 3 stuendige Wanderung hat sich dann aber wirklich gelohnt. Wir sind einmal um den Canyon gelaufen und sind auch rein (also nach unten). Riesiger roter Stein ueberall und ein toller Ausblick. Nach dem Spaziergang gabs dann erstmal Fruehstueck und wir sind weiter bis zu unserem naechsten Lager, in der Naehe des Ayers Rock (Uluru) gefahren. Nach dem Mittagessen war es dann so weit. Ploetzlich standen wir vor dem Wahrzeichen Australiens und dem Heiligtum der Aboriginals, dem Uluru. Viele aus unsere Gruppe sind hochgeklettert. Greta und ich haben entschieden, es aus Resepekt zu den Aboriginals nicht zu machen. Ausserdem ist der Aufstieg ziemlich gefaehrlich. Oft muss man auf allen Vieren hoch. Greta und ich sind da lieber einmal Aussen rum gelaufen. Ich habe mir den Uluru nicht so gross, und nicht so schoen vorgestellt. Irgendwie herrscht dort eine besondere Stimmung, auch wenn es leider schon sehr touristisch ist. Abends haben wir uns dann mit einem Bierchen in der Hand den Sonnenuntergang angeschaut, bei dem der Uluru seine Farbe veraendert: aus rot wird grau. Abends waren wir von dem langen Tag so fertig, dass wir ziemlich schnell in  unsere Swags gestiegen sind. Diesmal haben wir allerdings auf einem Aussichtspunkt (Lookout) geschlafen, mit genauem Blick auf den Uluru. Der Lookout lag auf einem Huegel und weit und breit war kein Licht. Ihr koennt euch nicht vorstellen, was das fuer ein Sternenhimmel war. Traumhaft, einfach wunderschoen. Das werde ich nie vergessen. Ich hatte mir fest vorgenommen, das ganze eine Weile zu bestaunen, doch leider sind mir viel zu schnell die Augen zugefallen.

Donnerstag, 01.05.08

Um 06:30 Uhr sind wir aufgewacht und haben uns aus unserem Swag den Sonnenaufgang angeschaut. Die Sonne hat den ganzen Himmel rot gefaerbt. Das war echt schoen und das fruehe Aufstehen hat sich richtig gelohnt. Danach ging es zu "The Olgas". Das sind ganz viele grosse, rote Felsen nebeneinander. Auch eine heilige Staette der Aboriginals. Dort haben wir eine 2,5 stuendige Wanderung gemacht. Der Weg war richtig schoen aber auch etwas anstrengend. Vor allem weil es zum Ende hin ziemlich heiss wurde. Nachdem wir die Olgas verlassen hatten, ging es nochmal zum Ayers Rock und wir haben noch eine kleine Fuehrung von J.P. bekommen. Dann hies es auch schon wieder Abschied nehmen und wir sind weiter durchs Outback gefahren. Diese Nacht haben wir bei einem Roadhaus, irgendwo an einer Strasse in unseren Swags geschlafen. Abends haben wir noch ein bisschen den Geburtstag von einem Englaender gefeiert, der sich am Ende schoen unter dem Tisch uebergeben hat und dann irgendwann von J.P. in sein Swag gerollt (und das war wirklich gerollt) wurde. Das war echt witztig. Besonders ueber den Italiener Marco habe ich mich koestlich amuesiert. Der Gute hat so einen verdammt starken italienischen Akzent, wenn er Englisch redet. Zu geil.

Freitag, 02.05.08

Um kurz nach 6 Uhr musste ich so tierisch aufs Klo, dass ich mich leider aus meinem Swag rausschaelen musste. Als ich dann aber den Sonnenaufgang gesehen habe, war ich meiner schwachen Blase ziemlich dankbar. Das war wohl mit der schoenste Sonnenaufgang, den ich je gesehen habe. Ein unglaubliches rot. Spaeter gab es dann Fruestuck an dem gleichen Tisch, an dem sich der Englaender gestern etwas entleert hatte und es ging nach Coobr Pedy, der bekanntesten Opalbefoerderungsstadt der Welt. Dort leben 70 % der 3000 Einwohner in Wohnungen, die sie in einen Berg oder unter die Erde gebaut haben, da es in Coober Pedy oft waermer als 50 Grad wird und die Temperatur unter der Erde viel angenehmer und gleichbleibend ist. Auch wir haben in einem Hostel in einem Berg geschlafen. War auch einmal eine nette Erfahrung. In Coober Pedy haben wir uns ein Opal Museum angeschaut und waren abends Pizza essen und in einer Underground Bar.

Samstag, 03.05.08

Heute durften wir bis 7 Uhr ausschlafen, was ein Luxus. Dann ging es los zu einer 6 stuendigen Autofahrt bis zu den Flinders Ranges, einer grossen Berggruppe. Auf der langen Fahrt haben wir natuerlich zu mehereren Pinkelpausen angehalten. Auf einer dieser Pausen sind wir auf ein Oekoklo gestossen. Das ist ein Haeusschen, mit einem normal aussehenden Klo drin, das aber keine Spuelung hat, sondern nur ein Lock, wo alles runterfaellt bzw. fliesst. Ihr koennt euch gar nicht vorstellen was das fuer ein Gestank war. Mein lieber Schwan. Und ich hab gedacht wir waeren schon abgehaertet. Das hat allerdings alles uebertroffen. Abends haben wir im Hostel unseren letzten Abend begossen und lustige Trinkspielchen gespielt. Allerdings lagen wir auch alle schon um 23:30 Uhr im Bettchen.

Sonntag, 04.05.08

 Um 07:30 hies es zum letzten Mal aufstehen auf dieser Tour und Aufbruch zur letzten Wanderung, bzw. Besteigung eines Berges. Der Name sagt schon alles: Devil (Teufel) Creek. Der Aufstieg war wirklich teuflisch anstrengend, aber der Ausblick hat sich gelohnt. Auf dem Weg zu dem Berg ist uns allerdings was schlimmes passiert. Wir haben mit unserem Tourbus ein Kanguru mit Baby im Beutel ueberfahren. Beide waren dank vollgeladenem Bus und Anhaender sofort tot. So blieb J.P. der Schlag mit der Eisenstange erspart, den er schon einaml bei einem Zusammenstoss mit einer Kuh verwenden musste.

Nachmittags sind wir wieder in Adelaide angekommen und nach einer kurzen Dusche haben wir uns alle zum letzten Pizzaessen getroffen. Das war wirklich eine sehr erlebnisreiche, gelungene Tour mit viel, viel Spass und tollen Leuten.

Jetzt sind wir wieder back in unserer Heimat Sydney im Palms. Dort haben wir einen Job bekommen. Wir werden die Zimmer streichen und neue Betten aufbaubauen. Dafuer duerfen wir umsonst wohnen, was mir in meiner momentanen Geldnot sehr entgegen kommt. Ausserdem versuchen wir unsere geliebte Bluette zu verkaufen. Drueckt uns die Daumen.

Zum Schluss moechte ich noch kurz ein grosses "HAPPY BIRTHDAY" an meine Lieblingspfaelzer aussprechen, die alle Geburtstag hatten oder demnaechst haben. Alles, alles Gute, viel Glueck, Gesundheit und daaaaaaaaaaaaaanke fuer eure Treue. Ich hoffe wir sehen uns ganz bald wieder.

So, das wars erstmal. Ich werde bald wieder berichten und Bilder werden auch demnaechst online gestellt. Da gebe ich euch dann aber nochmal bescheid.

Donnerstag, 24.04.2008

Sydney - Canberra - Melbourne - Great Ocean Road - Adelaide

Hallo,

nach soooooooooooo langer Zeit melde ich mich endlich mal wieder. Es ist immer etwas schwierig an das Internet zu kommen, wenn man "On the road" ist. Aber jetzt habe ich es geschafft.

Nachdem wir Bluette in Sydney mit 3 maliger Starthilfe wieder anbekommen haben, sind wir Richtung Canberra gestartet. Dort sind wir erst spaet abends angekommen und haben doch wirklich in der Hauptstadt von Australien nicht ein einziges Hostel gefunden. Somit haben wir uns dann auf irgend einen Parkplatz gestellt und zu dritt im Auto geschlafen. Es war ein bisschen eng, aber ging viel besser, als gedacht. Am naechsten Tag sind wir dann die ganze Strecke bis nach Melbourne durchgefahren und haben uns in dem Strandstadtteil St. Kilda einquartiert. Melbourne ist ein nettes Staedtchen, kommt aber bei weitem meiner Meinung nach, nicht an Sydney ran. Und das groesste Uebel: es war arschkalt. Es wird Herbst in Australien und das hat man vor Allem in Melbourne gewaltig gemerkt. Jetzt kamen wir nicht mehr drumherum, Greta und ich haben uns eine Winterjacke zugelegt. Insgemsamt haben wir 5 Tage in Melbourne verbracht in denen wir uns die Stadt angeschaut haben, shoppen waren und auf einem Wolkenkratzer abends den Ausblick genossen haben. Nach den 5 Tagen haben wir uns dann Richtung Great Ocean Road begeben und immer auf Campingplaetzen uebernachtet. Greta und Paddy im Zelt, ich in Bluette. Eins kann ich euch sagen, ich habe noch nie in meinem Leben so gefroren. So heiss wie Bluette im Sommer wird, so kalt wird sie nachts und hat das alles auf mich abgestrahlt (hatte ich zumindest das Gefuehl). Ich lag also da jede Nacht, eingepackt in einer Hose, Wollsocken, einem T-shirt, 2 Pullis, einer Jacke, einem Schal und einer Muetze und mir war trotzdem nicht warm. Zum Schluss habe ich mit dem Gedanken gespielt, mich jeden Abend vor dem ins Bett gehen zu besaufen. Soll ja angeblich gegen die Kaelte helfen. Trotz der ungemuetlichen Naechte haben wir die Great Ocean Road, die wohl schoenste Strasse der Welt, die genau am Ozean entlang fuehrt, sehr genossen. Die Aussicht war der Hammer und die 12 Apostel, 12 Felsen, die nahe der Kueste im Wasser stehen, waren das absolute Highlight. Fuer mich war das einer der schoensten Plaetze in ganz Australien. Vor ein paar Tagen sind wir in Adelaide angekommen und wohnen in einem Hostel. Ihr glaubt gar nicht, wie wunderschoen die erste Nacht in einem warmen Bett war. Nach so einer Kaelte lernt man das erstmal wieder zu schaetzen. Adelaide ist eine relativ kleine Stadt, aber sehr schoen. Gefaellt mir besser als Melbourne und vor allem der Strandstadtteil Geleng (oder so aehnlich) ist toll. Hier sind wir noch bis Sonntag und dann fahren wir mit dem Zug 16 Stunden nach Alice Springs. Von da aus geht es dann 6 Tage durchs Outback und wieder zurueck nach Adelaide. Darauf freue ich mich schon sehr.

Achso, wenn ihr jemanden kennt, der unsere tolle, liebe, und vor allem gutaussehende Bluette kaufen moechte, schickt ihn bitte zu mir. Der Abschied rueckt naeher :-(

Zu einem ordentlichen Bericht gehoeren auch Bilder. Die findet ihr wie immer auf der bekannten Internetseite:

http://nadine-australien1.medion-fotoalbum.de/

unter "Auf Reisen, Sydney - Adelaide" ganz oben. Ich werde wieder berichten, wenn wir vom Outback zurueck sind.

Bis bald

Dienstag, 08.04.2008

Neuseeland - The last part

Hey ho,

ENTSCHULDIGUNG das ich mich soooo lange nicht mehr gemeldet habe. Ich weiss, dass ich versprochen habe mich zu bessern. Werde es weiter versuchen. Jetzt aber der naechste Bericht:

21.03.2008 Queenstown - Franz Josef

Heute sind wir den ziemlich langen Weg von Queenstown nach Franz Josef gefahren. Die Strecke war schoen, aber wir waren auch alle noch ziemlich muede von dem erlebnisreichen Tag gestern.

 

22.03.2008 - 23.03.2008 Franz Josef

Den ersten Tag in Franz Josef haben wir zum groessten Teil im Bett verbracht, da es draussen die ganze Zeit geregnet hat. Das war aber auch mal nicht schlecht. Am 23.03. haben wir eine Gletschertour auf dem Franz Josef Gletscher gemacht. Das war richtig super. Wir wurden mit dicken Wollsocken, extra Wanderschuhen, Spikes, Schneehosen und dicken Jacken ausgestattet und dann gings los. Erst mussten wir eine Stunde ueber ein Gerollfeld zum Gletscher laufen. Dann wurden die Spikes unter die Schuhe geschnallt und es ging aufs Eis. Richtig steile Waende sind wir da hoch. Ich konnte gar nicht glauben, dass wir grade mitten auf einem riesigen Eisfeld stehen und musste deswegen die ganze Zeit irgendwas anfassen, um mir das immer wieder klar zu machen. Ca. 4 Stunden sind wir ueber den Gletscher, ueber Eistreppen und durch Gletscherspalten gewandert. Die Farben vom Eis waren unbeschreiblich, genau wie die Natur drumherum. Das war ein sehr schoener Tag, aber auch sehr anstrengend.

 

24.03.2008 - 26.03.2008 Motueka

Nach einem Zwischenstop in dem nicht wirklich schoenen Westport sind wir in Motueka, dem Ausgangspunkt zum Abel Tasman Nationalpark, dem schoensten in Neuseeland, angekommen. Am 25.03. hat um 06:30 Uhr der Wecker geklingelt und wir sind zu einer Kanutour im Nationalpark aufgebrochen. Nach einer einstuendigen Einweisung und ausgestattet mit einem sehr sexy Spritzschutz und Schwimmweste wurden wir aufs Wasser gelassen. Erst sind wir nach Fishermans Island, einer ganz kleinen Insel gepaddelt und ahben dort an einem kleinen Robinson Kruso Strand gefruehstueckt. Danach sind wir noch um eine andere Insel gepaddelt und haben ganz viele Seehunde gesehen, die bis zu einem Meter an unser Boot rangekommen sind. Danach haben wir uns noch ein bisschen an den Strand gelegt und sind wieder zurueck gepaddelt. Ihr glaubt gar nicht wie sehr mir die Arme wehgetan haben.

 

26.03.2008 - 29.03.2008 Nelson und Picton

In Nelson haben wir einen Tag in einem sehr netten Hostel verbracht. Da gabs abends Eis und Schokopudding umsonst. Das war super. Danach mussten wir leider 2 Tage in Nelson verbringen, da wir das Hostel schon im Voraus gebucht hatten, und das Geld schon vom Konto abgezogen wurde. Die Stadt war so langweilig. Da war wirklich nix los und das Wetter war auch nocht schlecht. Das Hostel war so altmodisch, wie bei Urgrossmutter zu Hause, kein Fernseher, kein Internet, nur einige abgegriffene Buecher. Am 2. Tag wollten wir dann ins Kino gehen. Da haben wir uns die ganze Zeit drauf gefreut, und dann war das doch wirklich ausverkauft. Unglaublich.

 

29.03.2008 - 31.03.2008 Kaikoura

Endlich konnten wir Picton verlassen und nach Kaikoura gehen. Hier hatten wir uns schon die ganze Reise drauf gefreut. Kaikoura ist naemlich das Whale Watching und Delfin Capitol von Neuseeland. Die Stadt ist nicht schoen, aber es geht ja auch um die Fische. Am 30.03. hatten wir unsere Whale-Watching-Tour. An diesem Tag war sehr starker Seegang, aber unsere Kieler Maegen sind das ja gewoehnt. Wir hatten das Glueck 2 Wale zu sehen. Einer davon hies "Little Nick" und war 20 Meter lang. Die Wale sind auf der Wasseroberflaeche getrieben, man hat also nur den Ruecken gesehen und die Wasserfontaene von 5-6 Metern, die sie ausgeblasen haben. Beim Abtauchen konnte man noch die Schwanzflosse sehen. Wirklich beeindruckend.

Am 31.03. ist fuer mich ein Traum in Erfuellung gegangen. Wir waren mit Delfinen schwimmen. Um 5 Uhr morgens mussten wir aufstehen um puenktlich fuer unsere Tour um 6 Uhr da zu sein. Dann durften wir uns wieder mal in die sexz Neoprenanzuege zwaengen. Nach einer kurzen Einweisung ging es aufs Boot und mit ca. 15 anderen Leuten raus aufs Wasster. Uns wurde vorher erklaert, dass wir die Delfine entertainen muessen, dass sie sich fuer uns interessieren. Wir sollten tauchen, Geraeusche durch den Schnorchel machen und uns im Kreis drehen. Kaum im Wasser waren 5 Delfine um mich herum. Sie sind um mich geschwommen und ich war fleissig am tauchen, singen und drehen. Die Delfine kommen bis auf ein paar Zentimeter ran und gucken einem richtig in die Augen und manchmal mustern sie einen auch von oben bis unten, als haetten sie noch nie sowas tolles gesehen. Insgesamt sind wir 3 mal ins Wasser. Beim letzten Mal waren wir mitten inder Kolonie mit 300 Delfinen und sie sind von allen Seiten an einem vorbeigeschossen. Das war wirklich der Hammer. Das Erlebnis war auch irgendwie unbeschreiblich, mir fehlen mal wieder die richtigen Worte.

31.03.2008 - 02.04.2008 Hanmer Springs to Christchurch

Hanmer Springs ist eine kleine Stadt mit einem grossen Termalbad. Dort haben wir einen ganzen Tag drin verbracht. Das war sehr schoen und das erste mal, dass ich nach dem Delfinschwimmen wieder aufgetaut bin. Man war mir an diesem Tag kalt. Danach ging es dann wieder nach Christchurch. Hier hat alls angefangen und auch alles wieder geendet. Nach einer beschissenen Nacht in einem stinkenden 8 Bettzimmer, in der ich 3 Stunden gedoest habe, mussten wir das wunderschoene Neuseeland wieder verlassen. Insgesamt hatten wir eine perfekte Zeit. Das Wetter war toll, wir haben uns super verstanden und die vielen einzigartigen Sachen, die wir hier erlebt und gesehen haben, werde ich nie vergessen. Neuseeland ist wirklich eine Reise wert. Die Bilder zu diesem Bericht gibts auf bekannter Seite:

http://nadine-australien1.medion-fotoalbum.de/

Greta und Paddy sind im Moment auf ihren vorgezogenen Flitterwochen auf Fiji und ich verbringe die Woche bei meinem Freund Aki in Sydney. Am Donnerstag werden wir uns aber schon wieder auf grosse Reise begeben, dann geht es Richtung Melbourne. Weitere aktuelle Berichte folgen.

Vielen Dank fuer eure Zeit.

PS. VIVIEN, ich komme am 10. Juli wieder zurueck. Eins kann ich dir versprechen, um einen Besuch von mir kommst du nicht drum rum. Gruess deine zwei Rennschnecken ganz lieb von mir.

Samstag, 22.03.2008

Be brave, even if you’re not, pretend to be. No one can tell the difference.

Sei mutig, auch wenn du es nicht bist, gebe es vor zu sein. Keiner kann den Unterschied erkennen.

 

Halloechen alle zusammen.

Erst einmal: Ja, mir geht es gut und wir leben noch. Jetzt denkt ihr euch wahrscheinlich: Schoen das es dir gut geht und davon, dass ihr noch lebt, sind wir eigentlich ausgegangen. So selbstverstaendlich ist das aber gar nicht. Wir haben naemlich 2 sehr erlebnisreiche Tage hinter uns gebracht. Aber jetzt mal von Anfang an:

 

Von Te Anau sind wir weiter nach Queenstown gefahren. Ein kleines, sehr huebsches Staedtchen, das vom Tourismus und einem grossen Angebot an Extremsportarten lebt. Dort hat es uns sehr gut gefallen. Endlich waren wir mal wieder in der Zivilisation. Am ersten Tag haben wir uns also erstmal durch die vielen unterschiedlichen Prospekte fuer alle moeglichen nervenkitzelnden Aktivitaeten gewuehlt und uns ueberlegt, wie wir die naechsten zwei Tage am Besten verbringen. Ein letzter pruefender Blick auf mein Bankkonto hat dann auch zum Glueck freie Bahn gegeben.

 

19.03.2008

Heute waren wir „White Water Rafting“. Das heist, wir sind in einer Art Schlauchboot einen Fluss mit ziemlich viel Stroemung und kleinen Wasserfaellen runtergefahren. Das hat sehr viel Spass gemacht und es war bei weitem nicht so schlimm, wie ich es befuerchtet hatte. Zum Glueck war es nicht so kalt, baden gegangen sind wir naemlich alle. Leider gibt es keine Bilder von dieser Aktion, ihr haettet uns aber sehen sollen, in den tollen Taucheranzuegen. Extrem sexy sag ich da nur.

 

20.03.2008

There is no such word as TRY? There is only DO or DID NOT DO.

Und wir haben es getan. Ehrlich gesagt haette ich nie gedacht, dass ich das jemals in meinem Leben machen werde (und einige von euch wahrscheinlich auch nicht), aber man soll ja nie nie sagen. Die kleine Nadine, die kleine Greta und der etwas groessere Paddy haben sich am 20.03.2008 um ca. 13:15 Uhr aus 4000 Meter Hoehe aus einem Flugzeug gestuerzt. Wir waren Skydiven (Fallschirmspringen). Ich muss sagen, dass es mir sehr, sehr schwer faellt, dieses Erlebnis in Worte zu fassen, weil es einfach nur unbeschreiblich, und mit keinem anderen Gefuehl zu vergleichen ist. Ich habe nach dem Sprung in mein Tagebuch geschrieben, und da bei diesem Eintrag die Eindruecke noch sehr frisch waren, werde ich euch jetzt einen Einblick in mein geheimes Buechlein gewaehren:

Wir sind wirklich, tatsaechlich gesprungen! Heute morgen war ich nur ein bisschen aufgeregt. Die Freude war doch grosser als die Angst. Nach einem kurzen Fruehstueck mussten wir auch shcon los gehen und puenktlich um 12:20 waren wir beim NZone Buero. Dort mussten wir dann ein Formular ausfuellen und haben ein Video von einem Sprung gezeigt bekommen. Da wurde ich dann doch bisschen nervoeser aber die Freude wurde auch grosser. Dann wurden wir mit den anderen Springern zur Drop Zone (dem Absprungort) gebracht. Wir sind aus dem Bus ausgestiegen und sofort wurden unsere Namen gerufen. Das ging alles so schnell. Nach einem letzten Toilettengang wurden uns unsere Tandemsprungpartner (fuer die naechsten 20 Minuten unsere „very best friends in the whole world“) vorgestellt. Mein Partner hiess Scott und war eigentlich ganz nett. Er hat mich dann in den Anzug gesteckt und die Gurte angelegt. Ich war sein 5. Sprung an diesem Tag. Greta hatte einen sehr coolen Partner: Volker aus Esslingen, Germany. Den fand ich sehr sympathisch. Volker hat uns dann auch auf deutsch unsere 2-minuetige-Sprungeinweisung gegeben: „Wenn ihr springt, macht euren Koerper wie eine Banane“. Das wars. Das ging alles so verdammt schnell, ich hatte gar keine Zeit noch aufgeregter zu werden und alles zu realisieren. Wahrscheinlich auch besser so. Gleich nach der Einweisung ging es ins Flugzeug. Eine ganz kleine Maschine ohne Sitze. Wir sassen auf Matten zwischen den Beinen unserer Partner und dann ging es los Richtung Himmel. Hoeher und hoeher. Der Ausblick war der Hammer. Zwischendrin wurden wir immer wieder gefilmt (fuer unsere DVD. Sowas muss ja dokumentiert werden) und Scott hat die ganze Zeit immer wieder was an meinen Gurten festgezogen. Nach 10 Minuten hatten wir die 4000 Meter erreicht und die Tuer ging auf. Als erstes war Paddy dran, danach Greta. Das war ein verdammt komischer Moment fuer mich, als ich gesehen habe, das die beiden wirklich aus dem Flugzeug springen, und das sie tatsaechlich runterfallen. Von dem Punkt an war ich verdammt aufgeregt. Dann sind wir auch schon an die Tuer gerutscht. Ich hab die ganze Zeit den Kameramann angeschaut, der schon draussen am Flugzeug hing. Und dann war der Moment da. Wir sind gesprungen. Wie schon gesagt, dieser Moment ist unbeschreiblich und nicht richtig in Worte zu fassen. Eine Mischung zwischen purem Adrenalin, Angst, Freude, Hochgefuehlen und nicht wissen, was eigentlich grade passiert. Insgesamt aber ein verdammt gutes Gefuehl. Dann sind wir gefallen mit 200 km/h. Es war einfach unbeschreiblich. Ich habe die ganze Zeit Spaesschen mit dem Kameramann gemacht, der gegenueber von uns gesprungen ist. Nach 40 Sekunden freiem Fall, die mir vorkamen wie 10 Sekunden, hat Scott den Fallschirm gezogen. Von da an sind wir ca. 5 Minuten dahingeschwebt. Einfach super und ich moechte es unbedingt wieder machen. Nach dem Sprung war ich nur Gluecklich und bekomme das Grinsen nicht aus dem Gesicht.

 

Das war definitiv eine der Besten Sachen, die ich je in meinem Leben gemacht habe und ich kann es jedem nur empfehlen. Um euch einen kleinen Einblick zu geben, habe ich Bilder online gestellt auf der bekannten Seite. Zu Hause gibt’s dann auch die DVD zu sehen.

 

Jetzt sind wir in Franz Josef, wieder mal einem sehr kleinen Dorf. Morgen gehen wir auf eine Gletschertour. Ich hoffe, das wird gut.

 

So, genug geschrieben. Viel Spass beim Bilder angucken.

Mittwoch, 19.03.2008

Bilder

Hey ho,

ich habe es endlich geschafft einige Bilder online zu stellen. Es fiel mir sehr schwer auszusuchen, welche ich euch zeige, da so viele gute und tolle Bilder dabei sind. Hier also nur eine kleine Auswahl. Die 5 stuendige Diashow folgt dann, wenn ich wiede zu Hause bin :-)

Die Bilder findet ihr wie immer unter

http://nadine-australien1.medion-fotoalbum.de/

Ordner Neuseeland. Ihr muesst allerdings erst unten links auf "WEITER" klicken, um zu dem Ordner zu gelangen.

Bis bald und viel Spass beim angucken

Montag, 17.03.2008

New Zealand - einfach nur wunderschoen

Hallo ihr Lieben,

endlich habe ich mal wieder Internet, das ist hier gar nicht so einfach bzw. sehr, sehr teuer. Deswegen werde ich jetzt so gut wie moeglich von den letzten Tagen berichten:

09.03., 10.03. und 11.03.2008 - Christchurch

Diese Tage haben wir in Christchurch verbracht. Ein nettes, kleines Staedtchen, in dem es einem vorkommt, als waere die Zeit stehen geblieben. Viele alte, aber sehr gut erhaltene Haeuser und alles im alt englischen Stil. Aber wirklich huebsch. Erinnert mich aber auch ein bisschen an Deutschland bzw. ein kleines Staedtchen in Europa. Am 11.03. haben wir unser Auto bekommen. Einen kleinen roten Flitzer haben wir jetzt. Faehrt sich wirklich gut und unsere Rucksaecke passen auch alle rein. (Zum Glueck)

12.03.2008 - Lake Tekapo

An diesem Tag ging unsere Reise zum Lake Tekapo und dem gleichnamigen Dorf, dass aus 3 Hostels, einem Hotel und ein paar Laeden bzw. Cafes besteht. Die Landschaft, die man waehrend der Autofahrt gesehen hat, war sehr schoen. Alles ist gruen und huegelig. Hat mich sehr an die Schweiz, Bayern und Herr der Ringe erinnert. Der Lake Tekapo ist ein riesen See der von Bergen umgeben ist. Der See ist aber so tuerkis, so eine Farbe habe ich noch nie in der Natur gesehen. Wunderschoen.

13.03.2008 - Mount Cook

Nach einer Nacht am Lake Tekapo sind wir weiter zum Mount Cook gefahren. Ich dachte ja schon Lake Tekapo waere klein, aber Mount Cook ist noch viel kleiner. Ein Hotel, ein Hostel und ein Cafe. Das wars. Kein Laden, nix. Wirklich am Hintern der Welt, aber ein sehr schoener Hintern. Mount Cook ist eine Bergkette mit Gletscher, die als Nationalpark ausgeschrieben ist. Hier war es morgens wieder mal richtig kalt. Man, hab ich gefroren. Dort habe ich mir auch eine Erkaeltung eingefangen. Trotz allem haben wir eine 3 stuendige Wanderung gemacht. Es ging ueber 2 Haengebrucken, ueber schmale Steinpfade und Wiesen bis zu einem See. Dort haben wir dann gepicknickt und sind wieder zurueck gelaufen. Die Natur war mal wieder einfach nur wunderschoen. Sorry, aber mir faellt einfach kein anderes, passenderes Wort ein.

14.03.2008, 15.03.2008 - Dunedin

Von Mount Cook ging es weiter zurueck in die Zivilisation nach Dunedin. Eine schoene, kleine Stadt die einen total an Schottland erinnert, auch mit sehr vielen alten Gebaeuden. Hier sind wir an einen Strand gefahren und ich hab gedacht, ich seh nicht richtig. Da liegen einfach so am Strand, an einem oeffentlichen Strand 4 riesige, dicke Seeloewen. Sowas tolles. Wir haben ganz viele Fotos gemacht und konnten auch sehr nah ran gehen. Die haben sich nicht stoeren lassen und haben sich weiter gesonnt. Das war wirklich der Hammer. Suess sind die. Albatrosse haben wir auch noch gesehen. Das sind ja wirklich auch riesen Voegel. Die haben eine Spannweite, ist echt klasse. Am zweiten Tag in Dunedin, waren wir nur ein bisschen shoppen und am Strand spazieren. Ein Tag musste mal bisschen ruhiger sein. Geschlafen haben wir bei Verwandten von Greta in einem Wohnwagen direkt am Meer. Das war sehr schoen dort und der Sternenhimmel einfach traumhaft.

16.03.2008, 17.03.2008 - Te Anau

Von Dunedin ging es direkt nach Te Anau. Hier sind wir in einem schoenen Hostel und am ersten Tag haben wir nur in der Sonne gesessen und abends gegrillt. Das war lecker. Heute sind wir nach Milfords Sound gefahren. Ein riesiges Naturschutzgebiet mit vielen Bergen und einem Fjord. Auf der Fahrt dorthin haben wir Halt gemacht und nochmal eine 3 stuendige Wanderung eingelegt, die allerdings viel anstrengender war, als die Erste, da es die ganze Zeit berg auf ging. Aber der Ausblick war super schoen und so hatte sich die Anstrengung doch gelohnt. In Milfords Sound haben wir eine 2 stuendige Bootstour gemacht. Die Landschaft mit den vielen Bergen, Wasserfaellen, Baeumen und tollen Lichtverhaeltnissen war unbeschreiblich schoen. Doch mit Abstand am Besten, waren die Delfine, die wir gesehen haben. Das war eine ganze Herde, die neben unserem Boot geschwommen ist. Die waren so nah dran, fast zum anfassen. Sooooo schoen und viel groesser, also ich gedacht haette. Ich habe sehr viele Bilder gemacht und auch gefilmt. Hoffe, ich kann bald welche online stellen. Das war wirklich toll. Jetzt moechte ich unbedingt nochmal mit Delfinen schwimmen. Vielleicht klappt das hier in Neuseeland nochmal.

Sooo, das war unsere Reise bis jetzt kurz zusammengefasst. Ich hoffe, das ich mich demnaechst wieder melden kann. Jetzt muss ich erstmal ins Bett.

Bis bald Deutschland!

Montag, 10.03.2008

New Zealand - Christchurch

Hallo Heimat,
nach einer kurzen Nacht mit ca. einer halben Stunde schlaf und einem echt angenehmen Flug sind wir endlich in Neuseeland angekommen und mein erster Eindruck ist KALT. Man, wir sind erst 2 Tage da und ich habe mir schon jetzt saemtliche Koerperteile abgefroren. Das es so kalt ist, haette ich wirklich nicht gedacht. So um die 20 Grad, eher weniger bin ich echt nicht mehr gewohnt. Hier kommt man in Geschaefte, und die Heizung ist an. Heizung!!! Sowas haben die in Australien gar nicht.  Ich werde mir wohl eine Jacke anschaffen muessen. Zu allem Uebel ist auch noch meine Kamera kaputt gegangen. Habe aber schon eine Neue gekauft, denn die vielen Highlights hier muss ich ja irgendwie festhalten. Morgen bekommen wir unser Auto und dann verbringen wir noch eine Nacht in Christchurch. Danach geht es weiter und wir werden ab jetzt allerhoechstens 3 Tage an einem Platz bleiben. Ich freue mich wieder zu reisen und es wartet eine wunderbare Landschaft auf uns.
Ich werde versuchen, so oft wie moeglich von den Neusten Erlebnissen zu erzaehlen. Wusstet ihr das es mehr Schafe in Neuseeland gibt als Einwohner?
Liebe Gruesse